Das Kraftbild: Romana's neuer Weg

 

Das Kraftbild: Romana's neuer Weg 

(Fortsetzung vom Blogbeitrag "Romana")

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Romana war schon immer eine Künstlerin, auch wenn sie es jahrzehntelang nicht so genannt hätte. Als Kind half sie im Garten der Familie, und wenn sie Zeit hatte, zog sie sich mit ihren Malutensilien zurück – einfach um zu malen, um in Farben zu denken, um das zu tun, was ihr Freude machte.

Dann kam das Leben. Familie, Kinder, gemeinsam eine Existenz aufbauen. Die Kunst blieb dabei nicht weg, aber sie musste oft warten. Wie bei Eltern eben, die ihre persönlichen Dinge zurückstellen, weil anderes gerade dran ist.

Als wir dann freier wurden – finanziell und zeitlich – sprachen wir darüber, was als Nächstes kommen soll. Ich sagte: NODUS in die Welt bringen. Sie sagte: Zurück zur Kunst. Mit 66 Jahren meldete sie ihr neues Gewerbe an.

Was sie entwickelt hat, ist etwas, das sie "Kraftbild" nennt. Ich wusste anfangs nicht genau, was das bedeutet. VisionBoards kannte ich – Bilder aus Zeitschriften auf eine Tafel kleben. Aber das ist es nicht.

 

Sie arbeitet mit Erd-Pigmenten – echte Erde aus verschiedenen Teilen der Welt, die man zu Farbe verarbeitet. Die Menschen kommen zu ihr für zwei Tage und erschaffen mit ihren eigenen Händen ein Bild ihrer Vision. Es gibt keine Regeln, keine Vorgaben. Nur Intuition und Materialien. Am Ende hält man etwas in den Händen, das einem selbst gehört – ein geheimer Code, wie Romana es nennt.

Sie fragte mich eines Tages: "Willst du auch eins machen?"

Ich dachte: Warum nicht? Wenn ich schon NODUS in die Welt bringen will, sollte ich wissen, wie das eigentlich aussieht.

Wir begannen ganz früh am Morgen. Als Erstes gingen wir los – schweigend, der Sonne entgegen, auf unserem "Mönchsweg". Die Sonne ging gerade über den Gleichen auf – zwei markante Berge hier bei uns. Wir schauten hinein, in dieses Licht.

Ich hatte schon ein Bild im Kopf. Ich wusste genau, wie ich es gestalten wollte. Aber das war eben der Kopf. Mit einem Mal, in Sekundenschnelle, drehte sich das Bild zu einem neuen, Wirklichen. Einfach so. Wir gingen zurück und ich begann, dieses neue Werk zu machen.

 

Romana mit ihrem Kraftbild...
Romana mit ihrem Kraftbild...
und ich mit meinem.
und ich mit meinem.

Das Bild hängt seitdem in unserem Schlafzimmer. Ich sehe es jeden Morgen, wenn ich aufwache, und jeden Abend, bevor ich schlafe.

Ich bin Tischler. Ich baue Dinge, die man anfassen kann. NODUS ist für mich etwas sehr Konkretes – Holz verbindet sich, ohne Schrauben, ohne Leim. Aber ich bin auch jemand, der gern hinter die Dinge schaut. Meditation, Metaphysik, das sind keine Fremdworte für mich. Themen, wie Feng Shui, Ikigai, Familienstellen...– alles und viel mehr gehört zu meinem Weg.

Trotzdem war "NODUS weltweit" für mich immer zu groß, zu weit weg, zu schwer zu greifen.

Seit ich dieses Bild habe, ist es anders. Es hält mich auf Kurs. Nicht als Pflicht, sondern als Freude.

 

Romana sagt, sie sei kein Coach. Das stimmt - vielleicht... Sie erklärt auch nicht viel. Man steht da, hat die Materialien vor sich, und plötzlich entsteht etwas. Man muss es niemandem erklären, muss es nicht rechtfertigen. Es ist einfach da – und es arbeitet - innerlich.

Das Interessante ist: Man erschafft etwas mit den eigenen Händen, nicht nur im Kopf. Und genau das macht den Unterschied.

Romana macht das jetzt mit anderen Menschen. Keine downloads, sondern fast handwerkliche Hilfe, wie in Ihren früheren workshops, aber diesmal viel tiefer im Sinn.

Manche kommen, weil sie eine Idee haben und nicht wissen, wie sie sie umsetzen sollen. Andere, weil sie das Gefühl haben, den Faden verloren zu haben. Wieder andere, einfach weil sie neugierig sind.

Sie arbeitet mit natürlichen Materialien – Erdpigmente, wie gesagt, aber auch andere Dinge aus der Natur: z.B. von jahrhunderte alten Baumveteranen, die wir besuchten und fotografierten. Es gibt viele Menschen, die ihr Prinzip verstehen und kommen wollen. Und weil die Leute merken, dass sie danach etwas in den Händen halten, das ihnen wirklich gehört.

 

 

Ich bin stolz auf sie. Nach 40 Jahren, in denen sie so viel für unsere gemeinsame Arbeit getan hat – Büro, Finanzen, Boxes bauen, Stühle flechten, Messen betreuen – macht sie jetzt das, was schon immer in ihr war. Und sie macht es gut.

Wenn mich jemand fragt, was das Kraftbild genau ist, sage ich meistens: Schau dir mein Bild hier auf dem Handy an. Oder noch besser: Mach einen Workshop mit Romana. Dann verstehst du es.

Ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas brauche. Aber ich bin froh, dass ich es habe.

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Mehr über Romanas Kraftbild-Workshops:

www.romana-seeland.de

Wenn du mehr wissen willst und neugierig geworden bist ?– sie freut sich über eine Nachricht.

Ich kann nur sagen: Es lohnt sich.

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Peter Seeland

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